Yaşar Kemal
Yaşar Kemal (türkische Aussprache: [ˈjaʃar ceˈmal]; geboren als Kemal Sadık Gökçeli; 6. Oktober 1923 – 28. Februar 2015) war ein türkischer Schriftsteller und Menschenrechtsaktivist kurdischer Herkunft und einer der führenden Autoren der Türkei. Er erhielt zu Lebzeiten 38 Auszeichnungen und war aufgrund von Memed, mein Falke Kandidat für den Literaturnobelpreis.
Als freimütiger Intellektueller zögerte er oft nicht, heikle Themen anzusprechen, insbesondere wenn es um die Unterdrückung des kurdischen Volkes ging. 1995 wurde er wegen eines Artikels, den er für den Spiegel schrieb und in dem er die Zerstörung kurdischer Dörfer durch die türkische Armee während des türkisch-kurdischen Konflikts thematisierte, nach den Anti-Terror-Gesetzen angeklagt. Er wurde freigelassen, erhielt aber später eine 20-monatige Haftstrafe auf Bewährung für einen anderen Artikel, in dem er den Rassismus in der Türkei, insbesondere gegen die Kurden, kritisierte.
Zusammenfassung der Handlung:
Der Sultan der Elefanten ist ein spannendes Abenteuer, in dem der Sultan der Elefanten den Wiedehopf mit einem Auftrag betraut: ‚Bringt seinen lang vermissten Freund Ulukepez zurück‘. Als Ulukepez zurückkehrt, erzählt er ihm von den Ameisen und Sultan Elefant ist beeindruckt von ihrer außergewöhnlichen Hilfsbereitschaft und ihrem Reichtum. Sultan Elefant ist entschlossen, die Ameisen zu überwältigen, aber im Laufe der Geschichte erkennen die Ameisen, dass sie frei sein wollen. Durch kluge Planung und Teamarbeit triumphieren die Ameisen und sind endlich frei, um im Wald zu leben. Im Laufe der Geschichte entdecken die Ameisen ihre Identität wieder und kämpfen für ihre Freiheit gegen die Elefanten.
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